23.06.08

coop entzieht sich der verantwortung

coop verkauft jetzt keinen Alkool mehr an unter 18-jährige, weil sich zu viele Jugendliche unter den Tisch saufen. Das ist ja wirklich schlimm, mich stört es auch. Und ich bin selbst ein Jugendlicher. Jeden Morgen liegen am Bahnhof durchschnittlich 20 Bierdosen, 30 Wodkaflaschen und mehrere Päckchen Zigaretten am Boden. Und was die Betrunkenen im Alkoholrausch alles anstellen! Vandalieren,Vergewaltigen, Prügeln,noch mehr saufen. Deshalb hat Coop jetzt den Alkhahn abgestellt und verkauft nur an über 18-jährige. Ja, so entzieht man sich der Verantwortung!Ich bin jetzt ja über 16, ich habe das Recht, Bier, Wein und gegorenen Most zu trinken, und von diesem Recht mache ich auch Gebrauch. Wenn auch nicht so exzessiv wie einige andere Jugendliche.
Jetzt kann niemand mehr sagen, coop sei schuld daran oder verantwortlich dafür, dass die Jugendlichen zu viel saufen. Mir kann das sowieso egal sein.Wenn ich Alk will, kann ich ihn auch im Denner kaufen. Ja, das ist doch gut: Weil Coop jetzt keinen Alk mehr an unter 18-jährige verkauft, gehen wir uns einfach im Denner besaufen.Da sieht man gleich, wie viel das ganze bringt. Absolut rein gar nichts!Alles, was passiert, ist dass der Umsatz von Denner steigt. So hat Coop seiner Konkurrenz auch noch einen Gefallen getan.Denn Denner gehört ja bekanntlich der Migros. Und die verkauft weder Alkohol noch Zigaretten. Aber im Denner verkaufen sie es. Extrem konsequent, muss ich sagen. Und sogar wenn die Regierung eine Prohibition einführen würde, gäbe es für das Volk mittel und Wege, sich Alkohol zu besorgen und ihn auch zu konsumieren.
Ich meine, ich trinke selber ja nicht sehr viel. Vielleicht 1-2 Mal im Monat eine Stange, mehr liegt bei meinem Taschengeld sowieso nicht drin.

09.06.08

Blocher und das fliegende Joghurt


geschieht ihm recht...er verdient's nicht anders!

05.05.08

4 Tage in München






Die 4 Tage, die man an der Auffahrt frei hat, verbrachten wir, also meine Familie und ich, in München. Am ersten Tag stiegen wir um etwa 8:30 in Brugg ein, fuhren zuerst nach Zürich und stiegen in den Zug zum Münchner Hauptbahnhof. Die ganze Reise dauerte so etwa 5 Stunden. Dort angekommen, gingen wir zuerst zum CVJM-Hotel und luden unser Gepäck ab, danach gingen wir in ein Lokal, von dem wir im Führer gelesen hatten: Die Pommes-Boutique. Das ist mehr als nur eine Frittenbude, dieses Lokal ist fast schon Kult: Die Pommes sind nach original belgischem Rezept, man kann zwischen 20 verschiedenen Saucen wählen, z.b. Aioli (Knoblauch), Samurai (Extrem scharf), Cocktail und Curry... Ausser Pommes gibt es hier auch Snacks, z.B. Currywurst.
Nach der Pommes Boutique gingen wir Richtung Marienplatz und hörten uns das weltberühmte Glockenspiel an. Der Platz war ziemlich voll, nicht nur mit Touristen, sondern auch mit 1. May-Demonstranten, die gerade ihr Zeugs abbauten. Als das Glockenspiel dann ertönte, war es vollkommen still, richtig gespenstisch. Für etwa 15 Minuten hörte man nur das Glockenspiel, sonst gar nichts. Alle starrten gebannt nach oben, bis es schliesslich fertig war. Dann gingen wir Richtung Hofbräuhaus, denn das ist Pflichtstoff. Hier wird angeblich das Beste Bier weltweit serviert. Ich kann das nicht gut beurteilen, denn ich hatte bisher noch nicht viel Bier. Tatsache ist aber: Das Bier hier ist gut, sehr sogar. Ich bestellte mir eine halbe Mass, mein Vater nahm eine ganze. Meine Brüder nahmen je eine Zitronenlimo. Nachdem ich mein Glas ausgetrunken hatte, musste ich aufs Klo. Dass ich beschwipst war, merkte ich an 2 Sachen: 1. Fand ich trotz zahlreicher Wegweiser das Klo nicht, 2. Verwechselte ich dann im Klo den Handtuchspender mit dem Kondomatomaten ;-). Aber wirklich betrunken war ich eigentlich nicht, ich war nur leicht beschwipst.Ich hatte schliesslich nur einen halben Liter Bier intus. Irgendwann wollte ich mir ein wenig die Füsse vertreten und ging nach innen. Dort spielte eine Blaskapelle richtig gute Bayrische Volksmusik, und es hatte verschiedene Stammtische, z.B. vom Verein gegen betrügerisches Einschenken, von den Altbayern etc. An der Wand hing ein riesiger Schriftzug: "Durst ist schlimmer als Heimweh" Ausser Bier kann man hier natürlich auch Mahlzeiten bestellen, z.B. Brezn, Weisswürst, Leberkäs, Steckerlfisch...
Nach dem Hofbräuhaus gingen wir per U-Bahn zum Olympiaturm. Die 4 € Eintritt hatten sich wirklich gelohnt, denn die Aussicht von oben ist phantastisch. Wir blieben recht lang, nämlich bis Sonnenuntergang. Einen Stock weiter unten hatte es noch ein Museum mit diversen Artefakten uas der Rock-geschichte, z.B. Einer Jukebox, Gitarren mit Autogrammen drauf, Zeichnungen und Autogramme von verschiedenen Rockmusikern, Plakate...
Als die Sonne dann unterging, war ich gücklich. Das war der schönste Sonnenuntergang, den ich bisher in meinem Leben gesehen hatte!
Wir fuhren mit dem Lift also wieder nach unten und fuhren mit der U-bahn zurück ins Hotel. Im Viertel, wo unser Hotel stand, gab es eigentlich nur 3 Arten von Geschäften:Strip-lokale, Dönerstände und Handyshops.
2. Tag: Wir standen etwa um 8 Uhr auf und gingen nach unten zum Frühstücksbüffet. Es war recht reichhaltig, hatte alles, was es braucht. Ausser uns waren noch 3 Nonnen im Hotel, ausserdem ein paar Studenten. Nach dem Frühstück stiegen wir in die U-bahn und gingen zum deutschen Museum. Dieses ist so gross, dass man an einem Tag läbgst nicht alles besuchen kann. Dafür bräuchte man wahrscheinlich mehr als 3 Wochen, täglich 8 Stunden. Naja, vielleicht doch ein bisschen weniger :-)
Ich schloss mich mit meinem Bruder und dem Vater zusammen. Wir besuchten zuerst die Ausstellung zum Thema Bergbau. Da steigt man in einen Keller herunter, in dem alles so aussieht wie in einem richtigen Bergwerk. Man weiss zwar, dass alles nur gefaket ist, aber das ist so realistisch, dass man glaubt sich in einem echten Bergwerk zu befinden. In diesem Bergwerk hatte es kleinere Ausstellungen über Braun-und Steinkohle, Eisen, Gold,Silber, Kupfer,Salz...halt alles, was in einem Bergwerk abgebaut wird. Wir gingen wieder nach oben und besuchten die Modelleisenbahn. Die ist zwar relativ klein und für mich auch nicht besonders interessant, aber mein kleinster Bruder hat Stunden darin verbracht. Logisch, er ist auch der absolute Eisenbahnfan. Im Treppenhaus hatte es ein Pendel, das an einer so langen Schnur hing, dass es sich allein durch die Erddrehung bewegte. wie das funktioniert, weiss ich allerdings nicht, ich bin kein Physiker.Ein paar treppen weiter oben war die Ausstellung über Informatik und Mikroelektronik. Es hatte Computer aus den 50ern, die sind etwa 2 Meter hoch, 5 Meter tief und 10 Meter lang. Die ganze Rechenleistung eines solchen Apparates hat man heutzutage in einer Simkarte oder auf dem Ipod. Ich bin schon gespannt, wie das in weiteren 50 Jahren aussehen wird :-) Es hatte auch einen Computer, gegen den man Schere-stein-papier spielen konnte. Das funktionierte so: Der Computer schoss ein Foto von der Hand und verglich es mit einem eingespeicherten. Dann wählte er selbst eine hand aus und verlor oder gewann. Das alles in wenigen Sekunden.
Wir assen in der Kantine des Museums und planten den restlichen Verlauf des Tages. Meine Mutter und der Bruder gingen ins Sealife, mein Vater blieb noch im Museum, und ich und mein anderer Bruder gingen erst mal Richtung hotel. Er brauchte noch eine neue Badehose, ich suchte nach guten Kopfhörern.Wir gingen in ein Einkaufszentrum, er probierte Verschiedene Badehosen an, bis er sich schliesslich für eine entschieden hatte. Ich sah mir noch ein paar Kopfhörer an, fand aber keine passenden. Schliesslich gingen wir zur Kasse, bezahlten und verliessen das Einkaufszentrum wieder.
Irgendwann wurde es Abend, aber die restlichen Erlebnisse sind nicht interessant genug, um sie auch noch aufzuschreiben.
Am 3. Tag war Kunst angesagt. Ich ging mit meiner Mutter in die neue Pinakothek, eine der grössten Gemäldegalerien in Europa. Hier hängen u.a. Gemälde von Hodler, Anker, Van Gogh, Munch, Böcklin u.v.a.Der Schwerpunkt liegt auf der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts. Das berühmteste ist wahrscheinlich Van Goghs Sonnenblumen. Es hat auch 2 Gemäde, die etwa 3 Meter hoch und 9 Meter breit sind. Die sind wirklich monumental. Hier hängt z.b. auch das Göthe-portrait.
Den Abend verbrachten wir im englischen Garten. Schliesslich war es unser letzter Abend in München, und wir wollten es auch ein wenig geniessen. Wir gingen also zum chinesischen Turm, dem grössten und berühmtesten Biergarten in München. Ich bestellte mir zuerst ein paar Weisswürste mit dem originalen Senf, dazu eine halbe Mass Bier. Ich war noch nicht ganz satt, also bestellte ich mir noch einen Steckerlfisch. Danach war ich so richtig voll. Ich hatte Bauchweh, ein totales Völlegefühl, mir war ziemlich schlecht. Dabei heisst es doch, Alkohol rege die Verdauung an! Man sollte halt nicht zu schnell reinschaufeln und dazu noch saufen. Und wegen der total fettigen Nahrung merkte ich gar nichts vom Bier! Wir blieben nach dem Essen sicher noch eine Stunde im Park, spazierten ein wenig rum, hörten ein paar afrikanischen Trommlern zu und gingen schliesslich müde, aber zufrieden heimwärts.
Am nächsten Morgen packten wir, stiegen in den Zug und fuhren 4 Stunden lang nach hause.

28.04.08

Breakdance


Ich steh nicht so auf Hiphop, aber das ist sehr beeindruckend!

08.04.08

schnuppertag als grafiker

Am Dienstag, dem 8. April, schnupperte ich als Grafiker.
Wie wir alle wissen, besteht der Beruf des Grafikers vor allem aus Gestalten und designen, 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche.
Ich war in Gippingen, beim Faude- huguenin, einer Firma, die vor allem Medaillen und Pokale herstellt. Auch diese müssen ja designt werden, deshalb arbeitet dort auch ein 6-köpfiges Grefikteam. Der Typ, bei dem ich schnupperte, bildet keine Grafiker aus, nein, er ist der Bruder einer Bekannten von meiner Mutter. Meine erste Arbeit war es, einen schwarzen Text auf weißem Papier und einen weissen Text auf schwarzem Papier zu einem Text verschmelzen zu lassen und das ganze zu gestalten. Ich konnte auch einzelne Worte aus anderen Texten ausschneiden.
Als nächstes musste ich das Gesicht von Toni Brunner auf den Körper eines Gorillas montieren. Eine Kombination, die meiner Meinung noch passt :-P
An dieser Arbeit sass ich recht lange, ich merkte kaum, dass es schon Mittag war. Wir sassen ins Auto, und fuhren zur Dorfbeiz von Döttingen.
Am Nachmittag beschäftigten wir uns u.a. damit, meine Zeichnungsmappe zu sortieren, denn ich habe vor, die Aufnahmeprüfung für die SFG Aarau zu machen. Wir sortierten die Zeichnungen nach der Qualität, Markus, so hieß mein Ausbilder, gab mir noch ein paar Tips für die Mappen-Präsentation und erklärte mir, worauf ich bei zukünftigen Zeichnungen achten sollte.
Dann ging es wieder zurück ins Büro, wo ich mir einen Stapel Visitenkarten designen konnte, mit einem richtig professionellen Layoutprogramm. Zuest suchte ich im Internet nach einem guten Totenkopfbild, schnitt es aus und setzte es zuerst vor einen pinken, dann vor einen roten, schließlich vor einen schwarzen Hintergrund. Dann tippte ich sämtliche nötigen Angaben ein, also Name, Adresse, Telefonnummer, E-mail-adresse und Homepage. Schliesslich färbte ich die verschieden Textelemente schön ein und ordnete sie richtig gut an. Wir kopierten das ganze in paar mal, druckten es aus und schnitten es ins richtige Format.
Schliesslich ging auch dieser Tag zu Ende, Markus fuhr mich zum Bahnhof, und ich ging müde, aber glücklich mit dem Bus nach hause.

23.03.08

China (meine Meinung)

zuerst möchte ich drauf hinweisen. dass ich hier nur meine Meinung schreibe. Ich weiss, dass meine Meinung in der Weltpolitik nicht relevant ist.
Die jüngsten Ereignisse in China geben mir schwer zu denken. Und das so kurz vor den olympischen Spielen. China will sich dort als modernes, humanitäres und vernünftiges Land präsentieren. Man sieht's. Ich meine, richten sie ihre Augen mal Richtung Tibet, dann wissen sie, was ich meine. Die chinesische Regierung verweigert den Tibetern grundlegende Menschenrechte. Sie dürfen weder ihre Religion ausüben noch ihre Sprache in der Schule unterrichten. Auch die jüngsten Eskalationen geben einem zu denken. Offiziell hat es bisher so etwa 20 tote gegeben. Offiziell. In Wirklichkeit sollen es mehr als 100 sein. Und ich kann die Tibeter gut verstehen.Der Dalai Lama wird jetzt auch noch beschuldigt, die Tibeter zur Gewalt aufgerufen zu haben.Laut der chnesischen Regierung ist er "ein Teufel in Menschengestalt". Autsch. Obwohl er Gewalt ja prinzipiell ablehnt, weil sie seiner Meinung nach gegen die menschliche Natur ist.
OK, Klartext. Ich finde, dem Staatschef in China sollte man mal kräftig eine in die Fresse hauen. Und all seinen Helfern und Helfershelfern auch. Nach allem, was ich weiss, soll der chinesische Beamtenapparat unfähig und korrupt sein. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das könnte auch ein wenig auf die Regierung zutreffen. Jedenfalls schwelgen die im Luxus, während das Volk verhungert. So ähnlich wie in Frankreich, während der Zeit des Absolutismus.
Bekanntlich gehört beim Kommunismus alles Land dem Staat. Die Bauern haben nur ein Nutzungrecht. Wenn die Regierung jetzt ein Hochhaus oder so was auf dieses Land bauen will, wird dem Bauern das Land "vorübergehend" beschlagnahmt. Und der Bauer muss selber schauen, wo er seine Kartoffeln anbauen kann. Er kann einen Antrag stellen, aber der wird eh nicht angenommen.
Aber wissen sie, was mich am meisten nervt?
Die Tatsache, dass es technisch unmöglich ist, China zu boykottieren. Ich habe mal nachgeschaut, welche Produkte in unserer Wohnung aus China kommen. Die E-Gitarre und der Verstärker von meinem Bruder? Made in China. Mein Bürostuhl? Made in China. Das Bügeleisen meiner Mutter? Ebenso. Auch die Spielsachen meines anderen Bruders wurden in China hergestellt. Und die Tastatur, auf der ich diesen Blog schreibe, erst recht.
Diese Produkte sind zwar schön billig und auch von recht guter Qualität, aber sie werden in einem unmenschlichen Land in unmenschlichen Fabriken unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt. An dieser Tatastur klebt sozusagen das Blut von mehr als hundert halb verhungerten Arbeitern. Was solls, dafür ist sie nicht so teuer wie eine aus Amerika.
Sehen sie, was ich meine? Die Faust, die der chinesische Staatschef verdient hätte, kann auch auf psychologischer Ebene stattfinden. Man könnte die Olympischen Spiele aus China abziehen und sie irgendwo stattfinden lassen, wo die Menschen frei sind. Eine andere Möglichkeit wäre, die Spiele zwar stattfinden zu lassen, sie dann aber zu boykottieren.
Tut man aber nicht.